Klaus Lüdicke - Der Umweltmakler
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Windkraft


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    Rotorblattentsorgung

    Mit dem Recycling von Windanlagen positionieren wir uns in einem Marktumfeld, das derzeit noch in den Kinderschuhen steckt. Für die nächsten Jahre erwarten wir jedoch einen Nachfrageboom beim Repowering, der entsprechend auch Entsorgungsleistungen umfassen wird.

    Zu den Fakten:

    2015 sind bundesweit ca. 25000 Windkraftanlagen in Betrieb. In diesem Jahr werden ca. 300 dieser Anlagen zurückgebaut, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes in die Jahre gekommen sind.

    Für den Rückbau und die Demontage einer Windkraftanlage gibt es bewährte und erprobte Techniken. Rotorblätter bestehen überwiegend aus Faserverbundwerkstoffen, das heißt eine Verbindung aus zwei Hauptkomponenten: einer bettenden Matrix sowie verstärkenden Fasern (GFK das mit Epoxidharzen gebunden ist). Zusätzlich enthalten Rotorblätter Füllwerkstoffe, Holz, Lacke und Metalle. Alle diese Bestandteile können z.B. in Zementwerken eingesetzt werden und sparen damit natürliche Ressourcen. Die Holz- und Harzanteile dienen hier als Brennstoffe. Die Glasfasern als Zuschlagsstoff, um die normalen Silikatdefizite auszugleichen.

    Problematisch beim Abbruch solcher Anlagen ist im Grunde nur der vernünftige Umgang mit diesen Rotoren. Typische Rotorblätter haben z.B. folgende Kenndaten:

    Einzelblattgewicht 4,5 to
    Blattlänge 26 m
    Flanschdurchmesser 2,30 m
    Max. Blatttiefe 1,50 m

    Unsere Lösung sieht vor, dass die Rotoren grob zerlegt werden. Anschließend erfolgt die Zerkleinerung im Shredder, um aus diesem Material ein Brennstoff- und Rohstoffsubstitut für geeignete Zementwerke zu produzieren.